Für eine stärkere Zusammenarbeit in der MINT-Bildung
22.5.2026 | THD-Pressestelle
Gemeinsam Ideen entwickeln, voneinander lernen und die Zukunft außerschulischer MINT-Bildung gestalten: Dafür kamen die Vertretenden der bayerischen MINT-Regionen am 19. und 20. Mai zu einem Netzwerktreffen zusammen. Organisiert von der Landeskoordinierungsstelle „MINTraum bayern“ fand die zweitägige Veranstaltung diesmal an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt, die das MINT-Regionen-Management der Region Niederbayern innehat.
MINT-Netzwerk soll bayerische Regionen fördern
Prof. Dr. Veronika Fetzer, Vizepräsidentin der THD, begrüßte die Teilnehmenden und setzte mit ihrem Vortrag zum Thema „Perfect Pitch“ wertvolle Impulse für überzeugende Kommunikation und erfolgreiche Netzwerkarbeit. Der Begrüßung folgte ein wichtiger Programmpunkt des Treffens: die gemeinsame Vorbereitung des ersten bayerischen MINT-Gipfels im November. Im Rahmen von Workshops und Gesprächen arbeiteten die Teilnehmenden an inhaltlichen Schwerpunkten und gemeinsamen Zielsetzungen für die Veranstaltung. „Keiner löst das Problem allein“, betonte Fetzer. „Erwartungen an uns wachsen, Anforderungen werden höher. Es ist also gesellschaftliche Aufgabe, die MINT-Förderung langfristig stärker zu verankern – eben auch strukturell. Netzwerke rund um den MINT-Gipfel gehen genau in die Richtung, die wir brauchen.“
Darüber hinaus setzte die MINT-Region Niederbayern mit dem interaktiven Format „MINT meets Achtsamkeit“ einen besonderen Akzent. An verschiedenen Workshop-Stationen konnten die Teilnehmenden neue Perspektiven auf kreatives und achtsames Arbeiten im MINT-Bereich kennenlernen. Bei „Best Practice mal anders“ diskutierten die Vertretenden der MINT-Regionen im direkten Austausch erfolgreiche Ansätze aus der Praxis und entwickelten gemeinsam Ideen rund um die Frage, wie gutes MINT-Management und erfolgreiche Netzwerkarbeit gelingen können.
„Ich freue mich sehr, dass wir diesmal unser lebendiges Netzwerk zu uns in die MINT-Region Niederbayern einladen durften“, resümierte Eva Streicher, MINT-Referatsleitung der THD. „Wir genießen den offenen und konstruktiven Austausch immer sehr und hatten Gelegenheit, unsere Region mit ihren starken MINT-Beteiligten anschaulich zu präsentieren.“
Das Netzwerk der bayerischen MINT-Regionen wächst
In Bayern kümmern sich aktuell insgesamt 26 MINT-Regionen und -Cluster um die regionalen außerschulischen Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Die aktiven Regionen decken rund zwei Drittel der Städte und Gemeinden im Freistaat ab. Der jüngste Neuzugang ist die MINT-Region Bamberg, deren offizielle Gründungsveranstaltung Anfang Mai stattfand. „Durch die enge Vernetzung von Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft stärken unsere MINT-Regionen nicht nur die außerschulische MINT-Bildung, sondern leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Bayerns“, betont Susanne Knotzer, Referentin der Landeskoordinierungsstelle. „Dort, wo Menschen gemeinsam an innovativen Bildungsangeboten arbeiten, entstehen die Fachkräfte, Kompetenzen und Impulse, die unsere Gesellschaft morgen braucht.“
Bild (THD): Die Vertretenden der MINT-Regionen schauen auf ein erfolgreiches Treffen zurück und freuen sich über die Teilnahme von sechs neuen MINT-Management-Verantwortlichen.