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Herzlich willkommen an der Technischen Hochschule Deggendorf! Einer Hochschule mit grenzenlosen Möglichkeiten, an der Studierende und Mitarbeitende studieren, forschen, lehren und mutig Innovationen und Entwicklungen voran treiben. Entdecken Sie die THD - innovativ & lebendig.


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Seit Beginn des Jahres läuft das dreijährige Projekt namens „EnergieKreis“. Das vom Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) der Europäischen Union mit einer Fördersumme von gut einer Million Euro ausgestattete Vorhaben beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen in der Region ihre Energie- und Ressourceneffizienz steigern. Die erste Veranstaltung stieg im Technologiezentrum Energie (TZE) in Ruhstorf, welches zum European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gehört.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch den Transfer innovativer Technologien bei der Energiewende unterstützen – darauf zielt das vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bewilligte EU-Projekt ab. Beim ersten Treffen des neuen Netzwerks tauschten sich 24 Personen aus 19 Unternehmen unter Führung von wissenschaftlichem Leiter Prof. Dr. Raimund Brotsack sowie Projektleiterin Agnes Frank über Potenziale, Hürden und Lösungswege aus. Erstes Ergebnis: Mithilfe von regelmäßigen Veranstaltungen und Workshops sollen Wettbewerbsvorteile entwickelt und die Betriebe auf künftige Marktanforderungen vorbereitet werden.

Herausforderungen und Möglichkeiten

In interaktiven Workshops erarbeiteten die Unternehmensvertreter den Status quo in ihren Betrieben. Deutlich wurde, dass der Wille zur Transformation groß ist, die Umsetzung jedoch durch externe Faktoren gebremst wird. Als größte Barrieren wurden Engpässe bei Ressourcen, Investitionsrisiken, komplexe Genehmigungsverfahren und regulatorische Hürden genannt. Technische Einschränkungen beim Datenmanagement oder der Speicherung erschweren zudem das Umsetzen der Energiewende. Erhebliche Potenziale werden in der Prozessoptimierung, der Abwärmenutzung sowie dem Einsatz neuer Technologien wie Wasserstoff, KI oder Mikrowellentechnik gesehen. Auch dezentrale Konzepte sowie der Ausbau von PV- und Wärmenetzen stehen hoch im Kurs.

Wunsch nach Kooperationen

Alle Beteiligten sehen den größten Mehrwert im branchenübergreifenden Wissenstransfer. Gefragt seien in diesem Rahmen intelligente Energiemanagement-Systeme oder kooperative Modelle wie Energie-Gemeinschaften. „Die Unternehmen erkennen die Potenziale, stoßen aber auf strukturelle und wirtschaftliche Grenzen“, resümierte das Projektteam. Und: „Es besteht ein klarer Bedarf an konkreter Unterstützung und mehr Transparenz bei Förderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen.“ Genau hier setze der „EnergieKreis“ an mit dem Ziel, den Unternehmen den Zugang zu Innovationen zu erleichtern und die regionale Vernetzung nachhaltig zu stärken.

 

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Neuauflage des Sprachcafés im Glasbau. Am Dienstag, 14. April, findet die Veranstaltung des European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) von 18 bis 19 Uhr erstmals in der Ringstraße 9 in Pfarrkirchen statt und steht wieder allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.

Seit einem Jahr etabliert sich das Sprachcafé als beliebter Treffpunkt für den sprachlichen und interkulturellen Austausch. Nach den bisherigen Treffen direkt am Campus steigt die Veranstaltung jetzt beim Glasbau e.V. in der Innenstadt. In entspannter Atmosphäre wird auf Deutsch über alltägliche Themen und Interessen der Teilnehmenden gesprochen. Die Treffen bieten eine ideale Gelegenheit, Sprachkenntnisse zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und interkulturellen Austausch zu erleben. 

Das Sprachcafé wird vom AWP- und Sprachzentrum der THD organisiert. Die Deutschdozentin Michaela Stangl, die am ECRI unterrichtet, leitet die Veranstaltung. Für eine angenehme Atmosphäre ist gesorgt – Snacks und Getränke stehen bereit. Um Anmeldung wird gebeten, per Email an sprachenzentrum@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-261. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Sprachcafé-Termine im Sommersemester 2026: 28. April, 12. Mai und 9. Juni jeweils ab 18 Uhr im Glasbau.

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Neues vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Im Studiengang „Building Products and Processes“ (Bauprodukte und -prozesse) sind die ersten beiden fertigen Bachelor verabschiedet worden. Gute Aussichten: Während Johanna Einöder (22) im Qualitätsmanagement tätig ist, arbeitet Antony George Moonjelly (30) als Bauleiter.

Vor dreieinhalb Jahren ging das praxisorientierte Bachelor-Studium zur internationalen Bauprodukt-Kompetenz in Pfarrkirchen an den Start. Jetzt legten die ersten zwei Pioniere ihre Prüfungen rund um digitale Bauprozesse und das Entwickeln international wettbewerbsfähiger Bauprodukte ab. Mit ihrem Abschluss weisen die erfolgreichen Absolventen nach, beim nachhaltigen Gestalten von Gebäuden der Zukunft mitwirken zu können.

Studiengangsleiter Prof. Dr. Markus Hainthaler zeigte sich bei der Übergabe der Bachelor-Zertifikate „stolz darauf, dass unsere Absolventen schnell einen festen Job gefunden haben“. In der Tat arbeitet Johanna Einöder aus Kastl bei Altötting in der Lindner Group als Qualitätsmanagement-Fachkraft. Passend dazu schrieb die Deutsche ihre Bachelor-Arbeit über Zertifizierungen. Besonders produktiv fand sie während ihres Studiums das Praxissemester. „In Bremerhaven habe ich die Theorie mit dem Alltag auf einer Großbaustelle verbinden können und gesehen, warum Nachhaltigkeit wichtig ist“, so Einöder.

Antony George Moonjelly (30) arbeitet als Bauleiter für die Firma Porr Industriebau in Passau, wo er auch wohnt. In diesem Unternehmen absolvierte der Inder bereits sein Praxissemester – und bewährte sich. Zu seinen heutigen Hauptaufgaben zählt, das Einhalten von Terminen sicherzustellen.

Der Ideengeber des Studiengangs, Prof. Josef Steretzeder, hob hervor, dass der Lehrplan zu „Building Products and Processes“ bewusst „durch die Brille der Nachhaltigkeit, der Kreislaufwirtschaft und der Zirkularität blickt“. Speziell in dieser Ausprägung habe es vorher kein Angebot in der bayerischen Hochschullandschaft gegeben.

Dekan Prof. Dr. Steckenbauer sagte: „Als erste beide Absolventen seid ihr echte Pioniere. Der Abschluss ist ein wichtiger Karriereschritt.“ Im Rahmen des englischsprachigen Studiengangs werden den internationalen Studierenden intensiv praxisnahe Deutschkenntnisse vermittelt. „Diese Sprachkenntnisse müssen auf einem Niveau sein, dass Studierende in heimischen Unternehmen arbeitsfähig sind“, erklärte der Dekan.

Insgesamt durchbrach der European Campus in seiner elfjährigen Geschichte bereits die Schwelle von 1000 Absolventen (Graduates). Die durchschnittliche Verweildauer der Studierenden von 7,3 Semestern bezeichnet Prof. Dr. Steckenbauer „als guten Schnitt, gerade weil viele neben dem Studium auch arbeiten“. Unterm Strich schließen am Campus in Pfarrkirchen mit seinen rund 1600 Studierenden pro Jahr rund 200 Absolventen ab. „Und das kann sich wirklich sehen lassen“, so der Dekan.


 

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