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Vom 11. bis zum 13. Mai fand am Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Nachhaltigkeitswoche im Rahmen des HEROES-Programms statt. Nach der Eröffnung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Martina Heigl-Murauer und Ulrike Sauckel, Projektleitung für die HEROES-Allianz an der THD, erwarteten die Studierenden der Hochschule Informationsstände und Workshops, eine Tauschbörse, die alten Gegenständen ein neues Zuhause gab, sowie eine klassische Schnitzeljagd, die an verschiedenen Nachhaltigkeitsplätzen des Campus vorbeiführte.

Praktisches Lernen statt Frontalunterricht im Hörsaal

Bei ihrer Eröffnungsrede betonte Heigl-Murauer, dass die Studierenden und das Personal der Hochschule alle Alltagshelden und dazu in der Lage seien, zu einer positiven Zukunft beizutragen. Die HEROES-Allianz bilde mit ihren fächerübergreifenden Projekten den perfekten Rahmen dafür. Neben den ernsten Worten zur Verantwortlichkeit eines jeden Einzelnen verweist sie abschließend darauf, dass die Nachhaltigkeitswoche auch Spaß machen solle. „A little bit of fun muss immer mit dabei sein“, beendete Prof. Heigl-Murauer ihre Rede schmunzelnd, bevor die Workshop- und Infostände die anwesenden Studierenden empfingen. Die Studierendenband „Let it Flow“, organisiert vom STWNO, sorgte mit thematisch passenden „Heroes-Liedern“ zusätzlich für Unterhaltung.

Die Aktivitäten der Nachhaltigkeitswoche sind darauf ausgelegt, die Internationalität und den hohen Praxisbezug der Hochschulallianz kennenzulernen. Durch Mitmachaktionen wie einem Stickerei-Workshop des Studierendenwerks zum Upcycling alter Kleidung oder der Schnitzeljagd über den Campus Deggendorf werden neues Wissen und nützliche Fähigkeiten direkt vermittelt – und das außerhalb eines Hörsaals.

Mit der Nachhaltigkeitswoche verfolgt die europäische Hochschulallianz HEROES gleich zwei Ziele: Einerseits sollen die Studierenden der THD bestmöglich auf aktuelle und zukünftige globale Herausforderungen vorbereitet werden, zu denen auch das Thema Nachhaltigkeit zählt. Andererseits möchte die Allianz sichtbarer werden und ihre Angebote im Bereich Forschung und Lehre vorstellen. Diese umfassen zum Beispiel neue Lernformate wie die Erasmus+ Blended Intensive Programs (BIPs), in denen Studierende unterschiedlicher europäischer Hochschulen zusammenkommen, um praktische Lösungen für den jeweiligen Projektort zu entwickeln. Dieser wechselt bei jedem einzelnen BIP, sodass jede Partnerhochschule der europäischen Allianz mal zum Gastgeber für die Teilnehmenden wird.

Internationale Zusammenarbeit für Forschung und Lehre

Die HEROES-Allianz besteht aus neun europäischen Partnerhochschulen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Forschende, Studierende sowie Wirtschafts- und Industriepartner widerstands- und zukunftsfähig zu machen. Mit dem nötigen Wissen, praktischen Fähigkeiten und internationalen Beziehungen fördert das Netzwerk eine wissenschaftliche Forschung, die einen realen Einfluss in Europa hat.

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Wenn niederbayerischer Innovationsgeist auf das radikale Wachstums-Mindset des Silicon Valley trifft, entstehen Werte, die die Region nachhaltig verändern können. Nach einer intensiven Projektphase von zehn Monaten und einer Reise nach Kalifornien feierte das renommierte „Silicon Valley Program“ der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 7. Mai sein großes Homecoming-Event am Campus Oberschneiding. Neun Startup-Teams präsentierten vor Investierenden, Branchenexperten, Unternehmenden und Forschenden, wie sie in den vergangenen Monaten den Sprung zur Marktreife vollzogen haben.

Von der KI-Revolution bis zum intelligenten Food-Konzept

Unter den Absolvierenden befinden sich Pioniere wie Markus Kett aus der Oberpfalz, der mit seinem Startup Cyrock ein „digitales Gehirn“ für Künstliche Intelligenz entwickelt hat. Seine Technologie ermöglicht es, gewaltige Datenmengen von mehr als tausend Terrabyte in Echtzeit zu verarbeiten – eine Innovation, die bereits jetzt das Interesse globaler Player wie Dell Technologies geweckt hat und kurz vor einer ersten Finanzierungsphase in Höhe von 3 Millionen Euro steht.

Im Bereich der Mobilität setzt das Programm ebenfalls Akzente. Der Teilnehmer Tomislav Lang nutzt das Netzwerk des Programms mit seiner Plattform FLYVINI, um mit seinem Partner, dem Flugplatz Straubing-Wallmühle, die Region rund um Straubing besser anzubinden. Für ihn war der Austausch mit innovativen Unternehmenden entscheidend, um kritische Fragen zu beantworten und das eigene Geschäftsmodell zu schärfen. Der Erfolg gibt ihm recht: Die anfänglichen Zweifel potenzieller Kunden transformieren sich bereits in echte Buchungen und steigende Passagierzahlen.

Dass Innovation auch durch den Magen geht, bewies Odette Lamkhizni mit NEW AGE OF FOOD. Sie entwickelte KI-gestützte Essensautomaten, die rund um die Uhr hochwertige, nachhaltig erwärmte Mahlzeiten anbieten. Für sie war das Programm ein Wendepunkt: „Man musste alles komplett neu denken und ist zehn Stufen nach unten gegangen, um das Fundament viel stärker wieder aufzubauen“. Heute besitzt ihr Unternehmen eine globale Perspektive.

Wegweisende Werte für Bayern sichern

Hinter dem Silicon Valley Program der THD, das seit rund 10 Jahren in Oberschneiding beheimatet ist, steht eine wichtige wirtschaftspolitische Überzeugung. Programminitiator Prof. Peter Schmieder bezeichnet es als fast „skandalös“, wenn marktverändernde Innovationen zwar in Bayern erfunden, aber erst durch ausländisches Kapital andernorts zu wirtschaftlichem Erfolg geführt werden. Das Ziel von „To the Valley and Back“ ist es daher, die Teams investitionsfähig und einsatzbereit zu machen sowie die Wertschöpfung hier in der Region zu halten.

Ein Programm für die Zukunft

Das Homecoming-Event unterstrich die Bedeutung dieses Netzwerks. Vor einem hochkarätig besetzten Panel, unter anderem mit Vertretenden von Fraunhofer Venture, dem Head of Entrepreneurship der Universität St. Gallen sowie Partnern von Sequel Europe, bewiesen neun Teams ihre „Invest-Readiness“. Nach den Präsentationen fanden beim anschließenden Networking bereits konkrete Investorengespräche statt. Besonders die Anwesenheit zahlreicher Alumni, die teilweise bereits vor sechs Jahren am Programm teilnahmen, zeigt die tiefe Verbundenheit des geschaffenen Ökosystems.

„Ich bin unvorstellbar stolz auf die Teams, weil ich weiß, auf welchem Niveau sie begonnen und wie sie sich entwickelt haben“, resümiert ein sichtlich zufriedener Peter Schmieder. Mit einem völlig neuen Zugang zu Themen wie Skalierung, Verkauf und unternehmerischem Denken kehren die Gründerinnen und Gründer zurück und sind bereit, ihre Innovationen in echten gesellschaftlichen Wert zu verwandeln.

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Der CSU-Arbeitskreis Hochschule pflegt den gesellschaftlichen Dialog. Bei einem Besuch am European Campus Rottal-Inn der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erfuhr die regionale Abordnung um Stephan Seiler und Daniela Bertl von einer Empfangsgruppe rund um Dekan Prof. Dr. Christian Steckenbauer den Stand der Dinge.

Bewusst suchte der AK den direkten Kontakt zu Studierenden. Auf Nachfrage sagte Gietrich Noah Anak Grippin, Industrial-Engineering-Student: „Es ist schwierig, in Pfarrkirchen eine Wohnung zu finden.“ Außerdem regte der junge Mann aus Malaysia einen Shuttle-Bus zwischen Bahnhof und European Campus zu den Stoßzeiten an und würde sich über günstige Sportangebote für Studierende freuen.

Dekan Prof. Dr. Steckenbauer bestätigte: „Die Wohnungssuche ist zum Studienstart die größte Herausforderung.“ Er erinnerte daran, „dass alle, die in der Region wohnen, dort auch Geld ausgeben“. Grundsätzlich stellte er klar: „Chancen bieten wir motivierten Studierenden aus aller Welt, die unsere Qualitätsstandards erfüllen.“

Infos aus erster Hand

Auf Nachfrage von Seiler antwortete Student Grippin, nach seinem Abschluss zum Arbeiten in Deutschland bleiben zu wollen. Der Dekan ergänzte, dass dies seiner Einschätzung nach auf rund zwei Drittel der Absolventen zutreffe. In diesem Rahmen will Studiendekanin Prof. Dr. Sabine Dittrich „die Schnittstellen zwischen Campus und Unternehmen weiter verbessern“. Sebastian Markov zählt „auf den AK Hochschule als Multiplikator“. Aus gutem Grund schreibt sich der CSU-Arbeitskreis auf die Fahne, „Brücken zwischen Wissenschaft, Studierenden und der regionalen Wirtschaft zu schlagen“, so Seiler.

Zu Beginn des Treffens beschrieb Prof. Dr. Steckenbauer den European Campus mit seinen rund 1500 Studierenden aus 100 Ländern „als einen von drei Lehrstandorten der Technischen Hochschule Deggendorf sowie eine von acht Fakultäten“. Über die vier Kompetenzfelder Gesundheit, Tourismus, Ingenieur- und Bauwesen hinaus werde bei internationalen Studierenden das Lernen der deutschen Sprache hoch gewichtet bis hin zum anspruchsvollen B2-Niveau. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig: Mehr deutschsprachige Studierende fördern die Integration. Mit einer abschließenden Führung klang der freundschaftliche Besuch aus.


 

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